Visiwohnen Ideenbörse

Hier können Gruppen und Einzelpersonen ihre Wohnideen präsentieren und Interessentinnen und Interessenten suchen, um die skizzierten Wohnideen gemeinsam weiter zu entwickeln. Und Einzelpersonen und Gruppen können Leute mit ähnlichen Wohnideen und Wohnvisionen finden, um gemeinsam eine Eingabe zum Projekt Visiwohnen auszuarbeiten.

Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte direkt bei den angegebenen Kontaktadressen.

Weitere Kurzpräsentationen von visionäre Wohnideen können jederzeit über partizipation@hauptstadt-genossenschaft.ch eingereichte werden und wir werden sie umgehend auf dieser Seite veröffentlichen.

Wohnprojekt «Truube» für Visiwohnen

Wir würden gerne einen Wohnraum gestalten, der aus verschiedenen privateren Wohn-Teileinheiten und aus Gemeinschaftsräumen (Wohnzimmer, Küche, Arbeitsraum…) besteht. Die Wohn-Teileinheiten dieser Cluster-Wohnung können unterschiedliche Grössen und Ausstattungen haben.

Welche Räume wie ausgestaltet werden und welchen Anforderungen sie erfüllen sollen, würden wir gerne zusammen mit anderen Interessierten ausarbeiten. Es soll ein Wohnraum werden, der eine Mischform zwischen WG und Privatwohnung ermöglicht.

Wir wünschen uns ein Zusammenleben, bei dem Synergien genutzt werden können. Beispielsweise, dass die Kinderbetreuung unter allen Interessierten innerhalb der Gruppe organisiert wird, eine oder mehrere Mahlzeiten im Tournus gekocht und gemeinsam eingenommen werden, Räume gemeinsam gestaltet werden ect.

Die Räumlichkeiten sollen so gestaltet sein, dass diese Art von Zusammenleben gut stattfinden kann, resp. durch deren Anordnung gefördert wird.

Nun suchen wir Menschen, die Lust und Interesse haben, dieses Wohnprojekt weiterzudenken, auszuarbeiten und umzusetzen. Deshalb freuen wir uns auf Euch und eure visionären Ideen.

Ziel ist es, Ende Januar 22 eine Projekt-Skizze beim Projekt «Visiwohnen» der Hauptstadtgenossenschaft einzureichen.

Kontakt: Laurin und Eva, wowohnen@posteo.ch

Atelierwohnen

Mir geht es um ein Zusammenleben in einer Atelierwohnungs-Umgebung, um Wohnen und Arbeiten am gleichen Ort, in grosszügigen, eher minimal ausgebauten loftartigen Räumen, die als künstlerisch nutzbare Wohnarbeitsräume zu einem grossen Teil selber gestaltet werden können.

Ich stelle mir Wohnateliers vor, wo verschiedene künstlerisch tätige Menschen wohnen und arbeiten, ein lebendiges Umfeld entsteht, wo Austausch und gesharte Räume möglich sind, aber grundsätzlich jede:r seine:ihre eigene Einheit bezieht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass da ein “gemeinsamer, kulturell nutzbarer/bespielbarer Raum” dabei sein kann, wo gemeinsame Projekte, Lesen, Kochen, Diskurs u.a. auch im Austausch oder Einbezug mit dem Quartier oder darüber hinaus möglich sein könnte. Grundsätzlich schwebt mir aber ein Ort für eher konzentriertes Arbeiten und ruhiges und dennoch lebendiges Leben vor. Eine sowohl konzentrierte, lebendige und solidarische Umgebung.

Wer hilft mit, diese Idee weiterzuentwickeln?

Kontakt: m.gusberti@re-p.org

Dreiklang

Dieses Wohnprojekt hat drei Eckpfeiler: Bewegungsräume, Gemeinschaft und ökologische Nachhaltigkeit. Dies Themen sollen zusammen gedacht und als Elemente verstanden werden, die jeweils zur Realisierung der anderen Elemente der Wohngemeinschaft beitragen.

Im Fokus des Projektantrags sollte stehen, wie man Bewegungsräume in die Wohngemeinschaft integrieren kann, bspw. durch einen Gemeinschaftsraum, der auch als ‘Yogaraum’ für Aktivitäten jeder Art genutzt werden kann. Denkbar wäre hier auch ebenfalls Angebote für die Nachbarschaft anzubieten und somit zum community building beizutragen (z.B. Yogastunden). Dies sollte auf eine offene und inklusive Art geschehen, die den jeweiligen Bedürfnissen der Mitglieder der Gemeinschaft entspricht, egal welchen Alters. Es geht darum, durch ungezwungene Bewegungsmöglichkeiten Alternativen zum Sitzen im Büro und Zuhause zu schaffen (z.B. spontanes Turnen mit Kindern oder Morgenmeditation,…).

Wichtig für das Gelingen des gemeinschaftlichen Wohnens ist eine vielfältige Zusammenstellung der Bewohner in Bezug auf Alter, Familienstand und Herkunft, damit Synergien im Zusammenleben entstehen können. Generationenübergreifendes Wohnen ist hier ein zentraler Aspekt sowie Offenheit gegenüber Lebenssituationen, die nicht dem Ideal der vierköpfigen Vorzeigefamilie entsprechen. Hierzu sollte im Projektantrag diskutiert werden, wie verschieden grosse Wohnungen flexibel kombiniert und mit einer gemeinschaftlich genutzten Fläche verbunden werden. Ein Gestaltungmittel können bspw. flexibel nutzbare Zimmer oder Türen zwischen den Wohnungen sein, die je nach Bedarf genutzt werden.

Ein zentrales verbindendes Element innerhalb der Gemeinschaft sollte es ein, sich damit auseinander zu setzen, wie man in Zeiten der Klimakrise ökologisch nachhaltig wohnen kann. Hierzu können Diskussionen innerhalb der Gemeinschaft genauso gehören wie Workshops mit Nachbarn und die Schaffung einer Fläche auf dem Dach oder vor dem Gebäude zum Anbau von eigenem Gemüse und zur Förderung der Biodiversität.

Wenn du dich angesprochen fühlst und Lust hast diese Ideen weiterzudenken und dich mit den baulichen Herausforderungen für die Umsetzung auseinanderzusetzen, freue ich mich über eine Nachricht.

Kontakt: visi-wg@posteo.ch

Bunte Familie

Wir wollen, dass bunte Familien für jeden und jede zugänglich sind. Egal, ob alleine, pensioniert, mit Kinder, als Paar, mit Beeinträchtigung. Menschen, die wollen, sollen wissen, dass sie einen Platz in den Wohnungen der bunten Familien finden.
Jede Wohneinheit der bunte Familien besteht aus drei bis sechs eigenständigen Wohnungen mit 1 bis 4 Zimmern und einem gemeinsamen, zentralen Wohnraum im Eingangsbereich mit Terasse/Balkon. Diese teilen sich einen gemeinsamen Wohnraum, Eingangsbereich und Terrasse. Die Wohnungen sind mit Küche und Bad ausgestattet. Um eine dynamische Durchmischung zu sichern, sollten mehrere Einheiten miteinander über den gemeinsamen Wohnbereich (Erschliessung) im Zentrum verbunden sein.
Die Grundstruktur des Zusammenlebens ist eine monatliche Zusammenkunft von einer Stunde. Inwiefern die bunten Familien das Zusammenleben weiter ausbauen, bestimmen die Einheiten selber. Alle zwei Jahre gibt es eine Retraite, um Erfahrungen in den bunten Familien auszutauschen.
Die Vision der bunten Familie muss gross angedacht werden. Die Möglichkeit mit der Hauptstadtgenossenschaft in der ersten Bauphase bereits etwa 50 Wohnungen zu realisieren, würde der angestrebten Grösse Rechnung tragen. Das entspräche dann 10 bunte Familien Wohneinheiten.
Bei der Erstbesetzung der bunten Familien wird auf eine Durchmischung unterschiedlicher Generationen, Lebens- und Familienformen Wert gelegt. Bei der weiteren Wohnungsvergabe bestimmt die Wohneinheit, wen sie aufnimmt. Bei der Neubesetzung einer Wohnung in den bunten Familien liegt der Fokus auf dem Ausbalancieren von Bedürftigkeiten. Die Auswahl muss schriftlich begründet werden.
Um die Idee der bunten Familien in alle Gesellschaftsschichten zu tragen, wird der Verein bunte Familien gegründet. Er widmet sich der Verbreitung der Idee, unterstützt allenfalls bei der Planung der Wohneinheiten und organisiert die Erstbesetzung der Wohnungen.
Willst Du mitmachen? -> Dann loooos!

Gib hier Rückmeldungen bis zum 20.01.2022: https://cloud.momou.ch/s/5wjKfn3JReisiH4
Melde dich für weitere Infos zur Vereinsgründung hier: donato@momou.ch