Partizipation

Stimmungsbild vom Echoraum am 7. September 2026

Am 7. September 2026 fand ein Echoraum statt, an dem die Architektinnen und Architekten unserer drei Z-Gebäude den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern den Stand der Planung aufzeigen konnten. Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden an sieben verschiedenen Posten ihre Inputs und Rückmeldungen einbringen. Im Fokus standen die drei Z-Gebäude Z1, Z2 und Z3 sowie die unterschiedlichen Wohnungstypen. Weitere Themen waren der gemeinsame Hof, die Erdgeschossflächen sowie Gemeinschaft und Zusammenleben.

Partizipation als fortlaufender Prozess

Die Hauptstadt-Genossenschaft entwickelt ihr Wohnprojekt auf dem Viererfeld gemeinsam mit unterschiedlichen Menschen und Organisationen. Ihr Wissen, ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Ideen fliessen in die Entwicklung und den späteren Betrieb des Wohnprojekts ein. Ziel ist ein Wohnprojekt, das unterschiedliche Bedürfnisse aufnimmt und gemeinschaftliches, vielfältiges und inklusives Zusammenleben ermöglicht.

Verschiedene Perspektiven einbeziehen

Die rund 30 Gründungsmitglieder der Hauptstadt-Genossenschaft brachten vor allem in der Phase kurz nach der Gründung der Hauptstadt-Genossenschaft ihre Erfahrungen aus dem gemeinnützigen Wohnungsbau ein.

Auch interessierte Personen wurden früh in die Entwicklung einbezogen. 2021 fanden drei Partizipationsworkshops zu den Themen «Zusammenleben und Nachbarschaft», «gemeinsam genutzte Räume» sowie «unterschiedliche Wohnformen und Wohntypen» statt. Ergänzend konnten Interessierte ihre Vorstellungen vom guten Wohnen in Form von persönlichen «Wohngeschichten» einbringen.

Neue Wohnformen entwickeln

Mit dem Projekt «Visiwohnen» suchte die Hauptstadt-Genossenschaft gezielt Gruppen mit eigenen Wohnideen. Aus zwölf eingereichten Projekten wurden zwei Gruppen ausgewählt, mit denen die Hauptstadt-Genossenschaft eine Entwicklungspartnerschaft einging: «Queerbeet im Viererfeld» und «WAW! WohnAtelierWerkstätten». Ihre Ideen werden in die weitere Entwicklung des Wohnprojekts einbezogen.

Inklusives Wohnen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Wohnangeboten für Menschen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt besondere Herausforderungen haben. Dazu arbeitet die Hauptstadt-Genossenschaft mit Organisationen aus dem Bereich des unterstützten Wohnens und Arbeitens zusammen.

Gespräche mit Fachpersonen und Besuche bei integrativen Wohnprojekten haben wichtige Erkenntnisse zu den Anforderungen an Wohnungen, Gemeinschaftsräume und die spätere Betriebsorganisation geliefert. Diese Erkenntnisse fliessen in die Planung und den Betrieb des Projekts ein.